Wie man sein Material letztlich gestaltet, hängt von den Intentionen und Umständen ab.
Folgende Aspekte sprechen für einen eher geschlossenen Einstieg: Wenig Zeit, Klasse mit geringer Erfahrung mit Problemorientierung, Klasse mit geringen Leistungsniveau, das Formulieren von Fragen fällt schwer, ...
Offenere Einstiege bieten sich an bei: Beginn einer Einheit, Gedanken/Vorwissen der Schüler soll abgeschätzt werden, Klasse hat Erfahrungen mit Problemorientierung, Klasse kann selbst strukturieren, ...
Ich habe mich in meiner 6. Klasse übrigens für Variante D entschieden. Im Nachhinein könnte ich in dieser Klasse aber sicher auch Variante B einsetzen, da unglaublich viele Ideen zusammenkommen (das würde eigentlich eher für einen geschlosseneren Einstieg sprechen), gleichzeitig aber die Schüler aufeinander eingehen und einzelne Fragen bereits so beantworten. Außerdem können Sie das Problemfeld bereits ansatzweise selbst strukturieren.